Aktuell

Stiftung Bauhaus Dessau | Ausstellungseröffnung Wagenfeld

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Stiftung Bauhaus Dessau schätzt sich glücklich, dass der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, am Donnerstag, den 23. Juni 2011,

um 19 Uhr unsere große Sommerausstellung eröffnen wird, die dem Werk des Bauhäuslers und Industriedesigners Wilhelm Wagenfeld (1900-1990) gewidmet ist.

Ministerpräsident Dr. Haseloff wird bei dieser Gelegenheit ebenso das Wort nehmen wie die Tochter des Künstlers, Dr. Meike Noll-Wagenfeld.

Wir möchten Sie sehr herzlich zur Eröffnung dieser wunderbaren Ausstellung einladen und würden uns freuen,

Sie am 23. Juni 2011 im Bauhaus Dessau begrüßen zu können.

Mit freundlichem Gruß

i.A. Katrin Globke

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Katrin Globke
Servicebereich | Service Office

Tel.: +49-340-6508-115 | Fax.: +49-340-6508-226
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.bauhaus-dessau.de

Stiftung Bauhaus Dessau (Stiftung öffentlichen Rechts) | Gropiusallee 38 | D 06846 Dessau-Roßlau

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Atelierhaus, Hans Scharoun, Monbijoupark, Berlin - akut abrißgefährdet.

Das Atelierhaus von Hans Scharoun im Monbijoupark wird in der Denkmalliste, Berlin geführt

( Oranienburger Str. 77) und soll dennoch abgerissen werden.

"Das in den fünfziger Jahren von Hans Scharoun für die Kunsthochschule Weißensee entworfene Gebäude zieht derzeit wegen der dort präsentierten Ausstellung „Based in Berlin“ viel Aufmerksamkeit auf sich. Nach dem Ende der Schau soll das Atelierhaus im September abgerissen werden. Der Bezirk Mitte wünscht sich hier eine Erweiterung der Parkfläche – gegen den Widerstand der Baustadträte Dorothee Dubrau (Bündnis-Grüne) und Thomas Flierl (Die Linke). In der Bezirksverordnung an diesem Donnerstag soll deshalb noch einmal um einen Stopp des sofortigen Abrisses gerungen werden, für den sich bereits zahlreiche Unterzeichner einer Online-Petition stark gemacht haben (http://www.petitiononline.de/petition/berlin-loses-its-base-atelierhaus-von-hans-scharoun-im-monbijoupark-erhalten/428)."

Meldung aus dem Tagesspiegel v. 22.06.2011

http://www.tagesspiegel.de/kultur/teure-berliner-luft/4315132.html

Petition:

http://www.petitiononline.de/petition/berlin-loses-its-base-atelierhaus-von-hans-scharoun-im-monbijoupark-erhalten/428

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DOCOMOMO Austria: Ein Museum für die Wiener Werkbundsiedlung!

Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser, aus aktuellem Anlaß bitten wir Sie um Unterstützung.

In der Wiener Werkbundsiedlung können die Weichen gestellt werden für ein Museum, wie es in Stuttgart realisiert wurde - bitte unterzeichnen Sie die Petition an den Wiener Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig.

http://www.ipetitions.com/petition/werkbundsiedlung

Rückfrage und Kontakt:: DOCOMOMO Austria, 1060 Wien, Köstlergasse 1/25, Tel. +43 (1) 544 04 17-0, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Mag. Dr. Norbert Mayr, Präsident DOCOMOMO Austria Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mit besten Grüßen
Sigrid Brandt

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Ein Museum für die Wiener Werkbundsiedlung!

Die Wiener Werkbundsiedlung entstand unter Leitung des in Österreich viel zu wenig geschätzten Architekten Josef Frank 1930/1932. An der Planung der 70 Musterhäuser haben die bedeutendsten österreichischen sowie viele internationale Größen der Architektur-Szene der Zwischenkriegszeit mitgewirkt.
Das einmalige, in Wien wenig beachtete Ensemble wird täglich von Architekturfreunden aus aller Welt besucht. Die Siedlung steht unter Beobachtung des World Monuments Fund (New York), der sie 2010 auf die Watchlist der weltweit am meisten gefährdeten Baudenkmäler in Europa gesetzt hat.

Endlich beginnt Wien - 26 Jahren nach der letzten Sanierung - seine 44 stadteigenenHäuser, knapp zwei Drittel der Siedlung, denkmalgerecht instandzusetzen. Vier Einheiten stehen zur Zeit leer, darunter ein Josef
Hoffmann- und zwei Rietveld-Häuser. Sie werden als erste substanzschonend restauriert. Die dabei entwickelten Verbesserungsmaßnahmen sollen auch für die anderen Häuser richtungsweisend sein.

Wien hat ideale Voraussetzungen, um vor Ort ein angemessenes Museum für daseinzigartige Ensemble der Architektur der Moderne zu schaffen: Die Stadt Stuttgart musste bei der 1927 errichteten Weissenhofsiedlung ein Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret erst erwerben. Dort wurde 2006 das Weissenhofmuseum eröffnet. Haus 1 zeigt die Entstehung und Geschichte der Siedlung, Haus 2 bildet mit der originalen Raumaufteilung, Farbgebung und einem Teil der Einrichtung ein "begehbares Exponat".

Wie in Stuttgart könnten auch in Wien zwei Musterhäuser als Museum dienen. Die Weichenstellungen muss die Stadt Wien jetzt setzen,b e v o r wieder für eine Wohnvermietung restauriert wird!

In Wien ist kein einziges Wohnhaus der Moderne regelmäßig öffentlich zugänglich. Das Museum Werkbundsiedlung Wien könnte auf ideale Weise an einem authentischen Ort Inhalte und Qualitäten der Moderne einer breiten Öffentlichkeit vermitteln.

Bitte unterzeichnen Sie die an Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig gerichtete Petition für ein repräsentatives Museum!

DOCOMOMO Austria
DOcumentation and COnservation of buildings, sites and neighbourhoods of the MOdern MOvement www.docomomo.at

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Haus Dietz, Potsdam

Liebe Vereinsmitglieder,
liebe Freunde und Förderer des Potsdam-Museums,

Nach dem Verkauf des Hauses Dietz und der Neubauplanung für das Grundstück an der Potsdamer Kurfürstenstraße droht nun endgültig der Abriss dieses architektur- und zeithistorisch wichtigen Gebäudes, das
1928 vom bedeutenden Potsdamer Architekten Heinrich Laurenz Dietz im Stil des Bauhauses für seine Familie errichtet wurde.

Wir haben deshalb gemeinsam mit dem Verein ArchitraV e.V. eine Online-Unterschriftenaktion gestartet, um zumindest ein Zeichen zu setzen. Einer der Erstunterzeichner ist die Tochter des Architekten Dietz, Annelene Trapp, die uns vergangenes Jahr ihr Kinderporträt schenkte, das jahrelang im Arbeitszimmer Ihres Vaters im Haus Dietz hing.

Bitte unterschreiben Sie unter:
http://www.petitionen24.com/rettet_haus_diet

und leiten diese E-Mail auch gern an Freunde und Bekannte weiter.

Weitere Informationen zu Haus Dietz erhalten Sie hier:
http://www.potsdam-wiki.de/index.php/Haus_Dietz

Der Förderverein des Potsdam-Museums und der Verein Architrav werden die Unterschriften dem städtischen Bauausschuss übergeben. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Förderverein des Potsdam-Museums e.V.
Markus Wicke (Vorsitzender)
Benkertstr. 3
14467 Potsdam
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.fvpm.de

22.Juni 2011:

http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-DDR-Rekonstruktion_in_Potsdam_bedroht_1646865.html

 

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Wanderausstellung „Bruno Taut – Meister des farbigen Bauens in Berlin” - z. Zt. in Madrid

Die Wanderausstellung „Bruno Taut –
Meister des farbigen Bauens in Berlin”
reiste seit 2005 durch vierzehn europäische
Städte und wird weitere Städte besuchen

SANKT PETERSBURG

MOSKAU

THESSALONIKI

CHANIA

ATHEN

PARIS

IZMIR

ANKARA

ISTANBUL

VENEDIG

DESSAU

ADANA

KRAKAU

AHLEN

WEIMAR

KATTOWITZ

NÜRNBERG

AMSTERDAM

GLASGOW

MAILAND

BERLIN

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mayführung 44 / Siedlung Praunheim / Samstag, 11. Juni 2011, 15.00 Uhr

mayführung 44
In Zusammenarbeit mit dem „Architektursommer Rhein-Main 2011“

Siedlung Praunheim
Samstag, 11. Juni 2011, 15.00 Uhr

Treffpunkt: Ecke Ludwig-Landmann-Straße / Im Ebelfeld Sie erreichen den Treffpunkt mit den öffentlichen Verkehrsmittel U6, Bus 60, Haltestelle Heerstraße.

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der ernst-may-gesellschaft,

hiermit laden wir Sie herzlich zur mayführung 44 am Samstag, den 11. Juni 2011, ein.

Als erste und größte der May-Siedlungen wurde 1926 die Siedlung Praunheim begonnen und 1929 fertig gestellt. Dr. Angela Pfotenhauer und Elmar Lixenfeld bieten einen Rundgang durch die Siedlung an, in der eine Reihe von Versuchshäusern erhalten ist, die aus vorgefertigten Bimsbetonplatten gebaut wurden. Obwohl sich diese neue Bauweise bewährte, Geld und Zeit sparte und gute bauphysikalische Eigenschaften besitzt, wurden viele Reihenhäuser aus Backstein gemauert. Die Krise der Weltwirtschaft, ausgelöst durch den Zusammenbruch der New Yorker Börse, schlug sich in den Bauabschnitten der Siedlung Praunheim nieder. Die Stadt war durch die Inflation gezwungen, die Reihenhäuser des dritten Bauabschnitts immer billiger und kleiner zu bauen.

Zu dem damals drängenden Thema „Wohnung für das Existenzminimum“ begutachtete 1929 eine Gruppe internationaler Architekten zur zweiten Konferenz des CIAM die Mustersiedlung Praunheim.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und verbleiben mit herzlichen Grüßen

Ihre ernst-may-gesellschaft

ernst-may-gesellschaft e.v.
ernst-may-haus
Im Burgfeld 136
60439 Frankfurt am Main
Fon +49 (0)69 15343883
Fax +49 (0)69 15343881
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www.ernst-may-gesellschaft.de

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die ernst-may-gesellschaft ist ein gemeinnütziger verein, eingetragen beim amtsgericht der stadt frankfurt am main unter der nummer VR 12554

spendenkonto: kontonummer 200322796, frankfurter sparkasse blz 50050201

vorstand: dr. eckhard herrel (vorsitzender), hermann-josef birk (stellvertreter und schatzmeister), pd dr. habil. sabine brinitzer (stellvertreterin), dr. christoph mohr

wissenschaftlicher beirat: prof. dw dreysse, dr. eckhard herrel, dipl.-ing. heike kaiser, dr. christoph mohr

kuratorium: dr. evelyn brockhoff, prof. roland burgard, prof. dr. christian freigang, prof. dr. h.c. hilmar hoffmann, prof. luise king, dr. gerd kuhn, dr. habil. wolfgang voigt, prof. dr. martin wentz

schirmherrschaft: dr. h.c. petra roth, oberbürgermeisterin der stadt frankfurt am main
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Mies 125 Berlin Dessau


Liebe Freunde des Mies van der Rohe Hauses, ich freue mich, dass die Stiftung Bauhaus Dessau und das Mies van der Rohe Haus (Berlin) anlässlich von Ludwig Mies van der Rohes diesjährigem 125. Geburtstag kooperieren. Dazu gehören, neben den zahlreichen Aktivitäten im Mies van der Rohe Haus (www.miesvanderrohehaus.de), auch zwei Doppelausstellungen im Meisterhaus Schlemmer/ Muche in Dessau und ein gemeinsames Fest in zwei Teilen, sowohl in Berlin, als auch in Dessau.

Wer die beiden äußerst erfolgreichen Ausstellungen im Mies van der Rohe Haus von Ludwig Glaeser „Mies und sein Archivar“ und Heidi Specker „Landhaus Lemke“ in Berlin verpasst hat, der hat jetzt die Gelegenheit in Dessau beide Präsentationen in neuer gemeinsamer Konstellation zu erleben. In dem Dessauer Miesprojekt treffen Architekturfotografie in Schwarzweiß aus den 1970er Jahren von MoMA Curator Ludwig Glaeser mit digitaler Farbfotografie von Heidi Specker aus der Gegenwart zusammen. Die Architektur von Mies van der Rohe wird hierbei aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln in den Focus gerückt: Der objektive Blick eines Architekten trifft auf das subjektive Sehen einer Künstlerin.

Ich lade Sie herzlich ein zur Vernissage am Sonntag, dem 5. Juni 2011 um 14 Uhr nach Dessau (Einladung anbei).

Mit freundlichen Grüßen
Wita Noack (Leitung Mies van der Rohe Haus)


Dr. Wita Noack
Mies van der Rohe Haus
Oberseestraße 60
13053 Berlin
Tel.: 030 97000618
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Liebe Freunde des Bauhauses Dessau, liebe Freunde von Mies van der Rohe,

der dritte und letzte Bauhausdirektor wäre in diesem März 125 Jahre alt geworden. Seine Geburtsstadt Aachen hat ihn deshalb auch bereits hochleben lassen. In Dessau und Berlin, den beiden Städten, denen Mies van der Rohe durch Arbeit und Leben eng verbunden war, wird der berühmte Architekt in den Sommermonaten gewürdigt. Die Stiftung Bauhaus Dessau kooperiert aus diesem Anlass mit dem Mies van der Rohe Haus (Berlin). Am 5. Juni 2011 um 14 Uhr eröffnen wir im Meisterhaus Muche/Schlemmer in der Ebertallee 67 in Dessau den ersten Teil einer Doppelausstellung mit Arbeiten von Heidi Specker und Ludwig Glaeser. Dabei treffen Architekturfotografie in Schwarzweiß aus den 1970er Jahren von MoMA Curator Ludwig Glaeser mit digitaler Farbfotografie von Heidi Specker aus der Gegenwart zusammen. Die Architektur von Mies van der Rohe wird hierbei aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln in den Focus gerückt: Der objektive Blick eines Architekten trifft auf das subjektive Sehen einer Künstlerin.

Wir laden Sie herzlich ein zur Vernissage am Sonntag, dem 5. Juni 2011 um 14 Uhr nach Dessau (Einladung anbei).

Mit freundlichen Grüßen

Ingolf Kern

Stiftung Bauhaus Dessau (Stiftung öffentlichen Rechts) | Gropiusallee 38 |  D 06846 Dessau-Roßlau

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"Einstein und die Reformpädagogik"

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Initiativkreises,

hiermit laden wir Sie herzlich ein zu unserer nächsten Veranstaltung:

 

"Einstein und die Reformpädagogik"

am 14. Mai 2011 um 17.00 Uhr

im Gemeindesaal Ev. Kirche Caputh

Vortrag von Thomas Schubert, Historiker

 

Albert Einsteins kritische Sicht auf die Pädagogik seiner Zeit ist bekannt. Doch trifft dies auch auf die reformpädagogischen Ansätze der Zwischenkriegszeit zu? Vor 80 Jahren, im Mai 1931, eröffnete die Reformpädagogin Gertrud Feiertag das Jüdische Kinder- und Landschulheim Caputh in der Nachbarschaft des Einsteinhauses. War es nur Zufall, daß das Haus der Familie Einstein später auch von dieser Schule genutzt wurde?

Im Namen des Teams grüßt Sie freundlich

Wiebke Franck

Initiativkreis Albert-Einstein-Haus Caputh e. V.

www.sommeridyll-caputh.de

Eintritt 3,- Euro

Anmeldung unter Tel. 033209-217772

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»Egon Eiermann – Der Architekt der deutschen Nachkriegsmoderne«

Einladung
Zur Ausstellungseröffnung, Vortrag und Gesprächsrunde im Rahmen des Architektursommers Rhein-Main 2011
mit Architekt Peter Westrup, DWB, am Freitag, 3. Juni 2011, 19.00 h im WerkbundForum
Die Ausstellung ist bis zum 5. Juni 2011, jeweils von 16.00h bis 19.00h geöffnet.
»Egon Eiermann – Der Architekt der deutschen Nachkriegsmoderne«
Seine frühen Berliner Bauten und seine Möbel. 1920 – 1961

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Lesung - Hintergründe der Tätigkeit Ernst Mays in der Sowjetunion - Thomas Flierl

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der ernst-may-gesellschaft,

Anlässlich des diesjährigen „Tag für die Literatur“ am 29. Mai 2011 lädt die ernst-may-gesellschaft zu einer Lesung mit anschließender Diskussion über Leben und Werk Ernst Mays in der Sowjetunion.

Im Jahr 1930 folgte der Architekt und Stadtplaner Ernst May einer Einladung der sowjetischen Regierung und siedelte – zusammen mit rund 20 ausgewählten Fachleuten, der sogenannten ‚Brigade May’ – nach Russland über. Dort lebte und arbeitete er bis ins Jahr 1933. In dieser Zeit entstanden verschiedene Generalbebauungspläne, unter anderem für die Industrie- und Arbeiterstädte Magnitogorsk, Kusnezk und Leninsk-Kusnezki. Diese Phase des Schaffens und Wirkens im Leben des Ernst May ist nur sehr wenigen Spezialisten bekannt.

Dr. Thomas Flierl - ehemaliger Berliner Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur - ist heute Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Abgeordnetenhaus in Berlin. In seinem am 19. September 2011 im Suhrkamp Verlag erscheinenden Buch hat Thomas Flierl neue Archivfunde und bereits bekannte Texte von und über Ernst May zusammengestellt und wissenschaftlich aufgearbeitet.
Im Vorfeld der Ernst May Retrospektive im Deutschen Architekturmuseum anlässlich seines 125. Geburtstags liest Thomas Flierl aus seinem Forschungsbericht und gibt einen Einblick in die politisch-institutionellen Hintergründe der Tätigkeit Ernst Mays in der Sowjetunion. Die Lesung mit anschließender Diskussion findet am 29. Mai im ernst-may-haus, Im Burgfeld 136, 60439 Frankfurt am Main, statt. Beginn der Veranstaltung ist 15.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Mit der maylesung ist die ernst-may-gesellschaft e.V. eine von über 120 hessischen Kultureinrichtungen, die sich am Sonntag, 29. Mai, beim „Tag für die Literatur“ engagieren. Das hessenweite Großereignis wird von hr2-kultur im Radio (siehe www.hr2-kultur.de) begleitet und vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

Der „Tag für die Literatur“ ist Teil des Projekts „Literaturland Hessen“, mit dem sich hr2-kultur in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Hessischen Literaturrat e.V. und zahlreichen lokalen Partnern auf literarische Spurensuche in Hessen begibt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und verbleiben mit herzlichen Grüßen

Ihre ernst-may-gesellschaft

ernst-may-gesellschaft e.v.
ernst-may-haus
Im Burgfeld 136
60439 Frankfurt am Main
Fon +49 (0)69 15343883
Fax +49 (0)69 15343881
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www.ernst-may-gesellschaft.de

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