Aktuell

DENKMALE DER MODERNE UND GEGENMODERNE

Workshop von ICOMOS Germany und ICOMOS Poland in Zusammenarbeit mit DOCOMOMO Deutschland

18.-19. November 2010
Tagung, 18. November: 9.00 - 18.00 Uhr
Konferenzzentrum, Denkmalmesse Leipzig
Messe-Allee 1
04356 Leipzig

Stadtrundgang durch Leipzig, 19. November:  9.30 – 13.30 Uhr

Teilnahmegebühr: keine, allerdings ist eine Eintrittskarte zur Leipziger Messe erforderlich (Tageskarte 10 Euro)

Anmeldung unter Angabe der Postadresse bis zum 31. Oktober unter:
DEUTSCHES NATIONALKOMITEE
Geschäftsstelle
Maximilianstr. 6
80539 München
Telefon 089/2422 37 84, Fax 089/242 1985 3
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diskutiert werden Fragen der fachlichen Bewertung, der gesellschaftlichen Akzeptanz und der Erschließung des jungen Erbes der Nachkriegszeit. Besondere Berücksichtigung finden dabei die Baudenkmale des sogenannten „Sozialistischen Realismus“ sowie Fragen der praktischen Konservierung und Restaurie¬rung des architektonischen Nachkriegserbes in den postsozialistischen Ländern. Das europäische Erbe der Nachkriegszeit ist auf der Welterbeliste der UNESCO bisher allein mit der Altstadt von Warschau und der Wiederaufbaustadt von Le Havre vertreten. Die polnisch-deutsche ICOMOS-Tagung auf der europäischen Messe für Stadterneuerung und Denkmalpflege 2010 in Leipzig versteht sich als Auftakt, den Stellenwert der sogenannten Stalinistischen Baukunst für die europäische Architekturgeschichte und die Weltarchitekturge¬schichte des 20. Jahrhunderts zu diskutieren und Chancen einer internationalen Initiative zur Nominierung von Architekturdenkmalen des Sozialistischen Realismus für das „European Heritage Label“ und für die „World Heritage List“ der UNESCO auszuloten.

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Tagung am 30. Oktober 2010 | Denkmalpflege und energetische Sanierung bei Bauten der Moderne

Tagung am 30. Oktober 2010
9.00 – 17.00 Uhr
Busfahrt und Führung zur Wohnhausgruppe Waack
11.00 –13.00 Uhr
Veranstaltungsort
Otto-Haesler-Stiftung
Galerie im Haesler Haus
Magnusstraße 5
29223 Celle


Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung
der otto haesler initiative e.V., Celle
und der Otto-Haesler-Stiftung, Celle.
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.
Für Speisen und Getränke wird um eine Spende gebeten.

Kontakt
otto haesler initiative e.V.
Fuhrmanns Birken 3
29223 Celle
Tel.: (05141) 32118
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www.haesler-ini.homepage.t-online.de

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Tagung, Einsteins Fertighaus – Wachsmanns visionäres Talent

Einsteins Fertighaus – Wachsmanns visionäres Talent

Anläßlich des 30. Todestages von Konrad Wachsmann,
dem Architekten des Einsteinhauses,
laden wir Sie zur Tagung ein.

Ralf-Rüdiger Targiel
Stadtarchivar Frankfurt (Oder)
Konrad Wachsmann,
Sohn der Stadt Frankfurt (Oder)
– Das Schicksal der Familie Wachsmann

Prof. Dr. Gert Kähler
Bauhistoriker
Die Moderne im Wechselspiel zum Bauhaus

Detlef Bühmann
Geschäftsführer Haacke - Haus,
Präsident Bundesverband Deutscher Fertigbau
Fertigbau früher – Fertigbau heute
–Wachsmanns Bedeutung für den Fertigbau

Nils Peters
Peters und Wormuth Architekten
Moderne am Beispiel von
Prouvé- und Wachsmannbauten

Moderation: Andrea Jütten
Architektin, DOCOMOMO

 

Tagungsbeitrag 5 Euro
Um Anmeldung wird gebeten:
Tel. 033209 – 21 77 72
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Buslinie 607 ab Potsdamwww.sommeridyll-caputh.de

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Tagungseinladung Potsdam 17.-18.09.2010

 

Pressemitteilung Nr. 7: Tagungseinladung Potsdam 17.-18.09.2010

Pressemitteilung

Mit einer Jubiläumstagung „Neue alte Stadt – 50 Jahre Netzwerk historischer Städte“ in Potsdam begeht das Forum Stadt e.V. (vormals: Arbeitsgemeinschaft Die alte Stadt e.V.) feierlich sein 50jähriges Bestehen. Die Beiträge beleuchten Geschichte und Erreichtes der vergangenen 50 Jahre und reflektieren Wechselwirkungen mit der allgemeinen städtebaulichen Entwicklung. Die bislang wenig betonte Qualität der historischen Stadt als Erfolgsmodell wird herausgestellt. Der Blick wird unter anderem durch Vorträge zu den großen aktuellen Städtebaudebatten auch in die Zukunft gerichtet. Schließlich werden Diskussionen um die Zukunft der historischen Stadt erwartet.

 

Änderungen:

Durch eine Terminverlegung ist es dem Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, Dipl.-Ing. Jörg Vogelsänger, nun doch möglich, am Freitag ein Grußwort zu sprechen.

Die Anmeldefrist ist verlängert bis zum 16. September 2010!!

Tagungsdaten

Veranstalter: Forum Stadt e.V. gemeinsam mit der Stadt Potsdam

www.forum-stadt.eu, Tel: [0049] (0)711/3512 3242

Termin: Fr., 17.09.2010, 15.00 Uhr bis Sa., 18.09.2010, 13.00 Uhr,

Sa. nachmittags Fachführungen

Orte: Fr.: Arena, Schiffbauergasse 5, 1446 Potsdam

Sa.: Le Manège, Am Neuen Markt 9, 1446 Potsdam

Eröffnung: Fr., 17.09.2010, Arena, Schiffbauergasse 5, 14467 Potsdam

Tagungsbüro: Freitag: Foyer der Arena, 14.-16.00 Uhr

Samstag: Foyer des Neuen Marktes, 8.00-11.00 Uhr

Anmeldung: www.forum-stadt.eu/servlet/PB/menu/1428295/index.html oder vor Ort im Tagungsbüro

Anmeldefrist: verlängert bis zum 16. September 2010

Gebühr: per Überweisung

Euro 250,00 für Teilnehmer aus Kommunalverwaltungen

Euro 350,00 für Nichtmitglieder

Beitragsfrei für Studierende, Auszubildende, Pressevertreter

Programm: Programmflyer mit Beiprogramm, Lageplan, Hotels siehe www.forum-stadt.eu

 

Rückfragen zur Pressemitteilung bitte an:

Dr. Nina Ehresmann, Forum Stadt. e.V., Geschäftsstellenleitung

Tel. 0711/3512-3242, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dipl.-Ing. Oliver Graumann, Leiter Stadterneuerung und Denkmalpflege,

0331-289 32-20 /-21 (Sekr. Frau Pirk), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

gez. Dr. N. Ehresmann, Geschäftsstellenleitung, Esslingen, 8. Sept. 2010

 

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Rolf Gutbrod | Ausstellung | Kolloquium am 8. Oktober 2010 a

Professor

Rolf Gutbrod

Architekt

(1910 -1999)

Häuser für Menschen

 

Rolf Gutbrod war einer der großen Gestalter und einer der bedeutendsten deutschen Architekten der Nachkriegszeit.

Eine vom "Initiativkreis Rolf Gutbrod" konzipierte Ausstellung präsentierte im Jahr 2002 in Stuttgart und Berlin erstmals Originalzeichnungen und Modelle aus dem Nachlass Gutbrods.

In hochkarätig besetzten Symposien wurden in Stuttgart und Berlin neue Facetten seines Werkes aufgedeckt.

Aktuell

100. Geburtstag - 13. September 2010

Der Initiativkreis konnte das Südwestdeutsche Archiv für Architektur und Ingenieurbau (saai) und das Institut für Architekturgeschichte der Universität Stuttgart dafür gewinnen, eine Ausstellung bzw. ein Kolloquium auszurichten.

Die BW-Bank Stuttgart, Kleiner Schlossplatz 11 wird für die Ausstellung, wie bereits 2002, ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

In der Kabinett-Ausstellung werden Rolf Gutbrods Bauten der 1960er Jahre den Schwerpunkt bilden.

Die Ausstellung wird am 13. September 2010, dem Jahrestag des 100. Geburtstags, um 19 Uhr eröffnet.

Den Festvortrag wird Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Werner Durth halten.

Hahn-Hochhaus Stuttgart als herausragendes Beispiel der Gutbrodschen Bauten der 1960er Jahre - Panoramablick vom Kollegiengebäude I © Walter Reinhardt

 

Das ganztätige Kolloquium wird am 8. Oktober 2010 an der Universität Stuttgart stattfinden und mit Bezug auf die Ausstellung u.a. der Frage nachgehen, wie Gutbrods Bauten bei ihrer Renovierung, Modernisierung oder Erweiterung behandelt werden.

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denkmalpflege brandenburg | 4. Ortsgespräch

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie auf unser 4. Ortsgespräch aufmerksam machen:

*Ort*: Brandenburg an der Havel, Westseite der Johanniskirche
*Zeit*: 6. Oktober 2010, 16:00 Uhr
*Anmeldung*: unter eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis zum *27.9.2010*

Die St. Johanniskirche des ehemaligen Franziskanerklosters am Rande der Altstadt wurde seit Mitte des 13. Jahrhunderts in mehreren Bauphasen errichtet. Der schlechte Baugrund am Ufer der Havel verursachte immer wieder Bauschäden, die zum teilweisen Einsturz des Daches führten. 2006 bis 2008 wurde die Standsicherheit wieder hergestellt. Es werden das statische Sicherungskonzept und die Planungen zur Ergänzung und Nutzung für die Bundesgartenschau 2015 vorgestellt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Weitere Informationen können Sie der Anlage entnehmen.

Die Ortsgespräche sind ein gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, der Brandenburgischen Architektenkammer und des Verbandes Beratender Ingenieure Berlin-Brandenburg.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Drachenberg
Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum (BLDAM) Wünsdorfer Platz 4-5
15806 Zossen, Ortsteil Wünsdorf
Tel.: 033702/ 71213
Fax: 033702/ 71202
www.denkmalpflege.brandenburg.de

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Glasstec »engineered transparency«

Introduction

The international conference »engineered transparency« at glasstec offers a unique opportunity to combine presentations about advanced glass technologies in architecture and structural engineering with exhibited world leading technology in glass production, processing and products. The international conference consists of the two parts engineering-session and architectural-session

Dates

Engineered Transparency 2010. International conference about glass, facade and solar energy at glasstec

Messe Düsseldorf
29 September - 1 October 2010

engineering-session
29 September - 30 September 2010

Programme

The two-day engineering-session aims to present research and latest developments on the architectural and structural use of glass construction, facade engineering and solar technology. All engineers, designers, architects and researches are invited to participate at the conference.

The topics of the engineering-session

Glass Construction Strength and stability, Laminates and composite designs, Curved and bent glass

Facade Engineering          Building envelope, Projects case studies, Architectural design and lighting

Solar Technology    Building Integration, Architectural design, Projects and case studies, Latest developments

Simultanübersetzungen aller Referate in die englische bzw. in die deutsche Sprache!
Simultaneous interpreting of all reports into English and German!

Keynote speakers

· James O'Callaghan, B Eng (Hons) CEng MIStructE
eckersley o'callaghan

· Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers
Knippers Helbig, Beratende Ingenieure

· Prof. Dr.-Ing. Werner Sobek
Werner Sobek Ingenieure

· Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner
Chairman of the Executive Board of the German Aerospace Center (DLR)

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Einladung zur mayführung 41 - Hauptfriedhof am 11.9.2010

mayführung 41

Frankfurter Hauptfriedhof
Samstag, 11. September 2010, 15 Uhr

Liebe Mitglieder und Freunde der ernst-may-gesellschaft,

am 11. September 2010 jährt sich der Todestag von Ernst May zum 40. Mal. Aus diesem Anlass laden wir zu einem Rundgang auf dem Frankfurter Hauptfriedhof mit den Kunsthistorikern Christian Setzepfandt und Dr. Eckhard Herrel ein. Auf der Grabstätte der Familie May werden wir einen Kranz niederlegen. Außerdem besuchen wir das Grab des Weggenossen und früheren Frankfurter Oberbürgermeisters Ludwig Landmann sowie kunsthistorisch bedeutende Grabmäler der 1920er Jahre.

Die ernst-may-gesellschaft hat Anfang des Jahres die Patenschaft für das May-Grab (Gewann A, Nr. 274) übernommen und das denkmalgeschützte Grabmal herrichten lassen. Thomas Linne, Abteilungsleiter für das Friedhofswesen im Frankfurter Grünflächenamt, wird anlässlich der Führung dieses Engagement würdigen und die Möglichkeiten von Grabpatenschaften erläutern.

Das Grabmal der Familie May aus dem Jahr 1912 ist ein Entwurf des jungen Ernst May. Es vereinigt die Formensprache des Neoklassizismus und des ausklingenden Jugendstils. In die Zeit Mays als Stadtbaurat (1925-1930) fiel die letzte Erweiterung des Frankfurter Hauptfriedhofs, die er maßgeblich mitgestaltete. Auf seine Initiative wurde zudem eine neue Friedhofsordnung erlassen, die bindende Regelungen für die Gestaltung von Grabmälern und Grünflächen vorsah.

Treffpunkt ist das Alte Portal des Frankfurter Hauptfriedhofs, Eckenheimer Landstraße 188, ÖPNV: U 5, Haltestelle Adickesallee/Deutsche Bibliothek.

Wir würden uns freuen, Sie bei der Führung begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre ernst-may-gesellschaft e.v.

ernst-may-haus
Im Burgfeld 136
60439 Frankfurt am Main
Fon +49 (0)69 15343883
Fax +49 (0)69 15343881
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.ernst-may-gesellschaft.de

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Die Siedlung Dessau-Törten: Rationalität als ästhetisches Programm, Dr. Andreas Schwarting

Buchpräsentation: Die Siedlung Dessau-Törten:

Rationalität als ästhetisches Programm

Zum Tag des offenen Denkmals wird Dr. Andreas Schwarting das Ergebnis seiner langjährigen Forschungsarbeit vorstellen. Seine Doktorarbeit ist soeben unter dem Titel „Die Siedlung Dessau-Törten: Rationalität als ästhetisches Programm“ erschienen. In ihr wirft der Autor einen ganz neuen Blick auf ein Projekt der Rationalisierung, das Gropius nicht nur als wirtschaftliche Notwendigkeit, als vielmehr als umfassende künstlerische Herausforderung

verstand.

Am Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010 stellt die Stiftung Bauhaus Dessau die Siedlung Dessau-Törten und das Gebäude für den Konsumverein in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Wir laden Sie herzlich ein zu einer besonderen Buchvorstellung und verschiedenen Sonderführungen durch die Versuchssiedlung. Schon jetzt sucht die Stiftung Bauhaus Dessau aus Anlass des Denkmaltages nach alten Fotos, Bauteilen oder anderen Dokumenten, die einen Blick in die Vergangenheit und Entwicklung der Siedlung erlauben. Denn viele Fragen zur Siedlung sind bis heute noch wenig erforscht. Wie waren die Häuser im Inneren ausgestattet? Wie sah der Laden des Konsumvereins für Dessau und Umgegend (bis vor kurzem durch Schlecker genutzt) aus? Falls Sie noch alte Fotos, Zeichnungen oder andere Dokumente in Ihren Unterlagen haben, freut sich Monika Markgraf, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Bauhaus Dessau, über jeden Hinweis.

Kontakt: Telefon 03 40-65 08-211 und

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Neuerscheinung

von Andreas Schwarting

Auf Grundlage umfangreicher Untersuchungen hat der Autor detaillierte Informationen zum ursprünglichen Zustand der Häuser in der Siedlung Dessau-Törten gewonnen. Diese zeigen, dass weder die Konstruktion und Materialität der Häuser noch die städtebauliche Anlage nach ausschließlich rationellen Gesichtspunkten geplant wurden, sondern auch ästhetische Kriterien eine grundlegende Rolle spielten.

 

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ernst-may-haus „Schöner Wohnen für alle“: Industrielles Bauen in den 1920er Jahren

Route der Industriekultur

„Schöner Wohnen für alle“: Industrielles Bauen

in den 1920er Jahren


(Frankfurt am Main, 12.08.2010) Frankfurt gab dem sozialen Wohnungsbau zwischen 1925-1930 wegweisende Impulse. Unter Stadtbaurat Ernst May konnten durch Rationalisierung und Serienfertigung die Baukosten erheblich gesenkt werden. In wenigen Jahren entstanden so rund 15000 Wohneinheiten, am Bornheimer Hang, entlang der Nidda und in Niederrad sowie in zahlreichen anderen Stadtteilen. Typisiert wurden nicht nur die Häuser, sondern ebenso Möbel, Küchen und Bäder. Auch die Arbeit der Hausfrau sollte rationalisiert werden, mit Elektroherd und Küchenmaschinen.

 

Am Sonntag von 15 bis 18 Uhr sind im ernst-may-haus in der Römerstadt Beispiele zu besichtigen wie die legendäre Frankfurter Küche und die Aufbaumöbel von Prof. Schuster. Filme aus den 20er Jahren dokumentieren die damals entwickelten Bautechniken und die Rationalisierung der Hausarbeit. Jeweils zur vollen und halben Stunde finden Führungen statt. Der Eintritt kostet 2 €, ermäßigt 1 €.

 


ernst-may-haus, Im Burgfeld 136 / RMV: U1 bis Römerstadt, Ausgang Hadrianstr., 10 Min. Fußweg.

 

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