Bedrohter Bau

Mensadebatte Weimar | Buchprojekt | Mögl. Unterstützung

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Mensadebatte Weimar | Buchprojekt

Unsere Initiative zur Mensa am Park in Weimar geht in eine neue Runde. Seit heute Morgen sind wir mit einem Buchprojekt auf der Internetplattform Startnext online. Unser Projekt finden Sie unter: http://www.startnext.de/mensadebatte-weimar

Dort versuchen wir innerhalb von 4 Wochen 7595,- Euro für eine Buchpublikation zu sammeln. In einer erster Phase geht es jetzt erst einmal darum, so genannte Fans für unser Projekt zu finden.

Sobald wir 100 Fans erreicht haben, wechseln wir in die Finanzierungsphase. Gegen einen Förderbeitrag von z.B. 35,- Euro könnten Sie dann nach Fertigstellung das Buch als Dankeschön bekommen. Alle weiteren Förderbeiträge und Prämie sind auf der Projektseite eingestellt.

Ich würde mich freuen, wenn Sie uns bei unserem Vorhaben unterstützen würden und ganz ohne finanzielle Beteiligung auf Startnext unser "Fan" werden. Um so mehr freuen wir uns natürlich, wenn Ihnen auch unser geplantes Buch so gut gefällt, dass Sie sich an dessen Finanzierung beteiligen.

Mit besten Grüßen

Moritz Fritz

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Buchprojekt über die Mensa am Park bei Startnext

www.startnext.de/mensadebatte-weimar

 

CYCLORAMA CENTER by Richard Neutra in Gettysburg demolish the structure

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CYCLORAMA CENTER

Gettysburg, Pennsylvania, United States
INFORMATION

In 1956, the National Park Service (NPS) launched Mission 66, a ten-year initiative aimed at improving visitor services at national parks with new facilities and infrastructure. Richard Neutra (1892-1970), an Austrian emigrant to the US who was an advocate for international-style modern architecture, was commissioned to design a new home for the Gettysburg Cyclorama.

Cycloramas, 360-degree panoramic paintings, were popular attractions in the late-nineteenth century. In 1883, French artist Paul Philippoteaux completed a massive painting of Pickett's Charge, the famous last battle of Gettysburg. After touring, one of the four versions of the painting went on display in Gettysburg in 1913; it was purchased by the National Park Service in 1942.

The Cyclorama Center designed by Neutra opened in 1963 on the centennial of the Battle of Gettysburg at Ziegler's Grove, the site of Pickett's Charge. The imposing building was a concrete and glass cylindrical drum, 109 meters (358 feet) in circumference and 8 meters (26 feet) high, overlooking the battlefield. The structure was not well-maintained and water leakage damaged the painting as well as the building.

A new building housing the restored painting opened in spring 2008. Neutra's Cyclorama Center was slated for demolition so that the battle site, considered by many to be hallowed ground, could be restored to its 1863 appearance.

The Recent Past Preservation Network, an education and advocacy organization that focuses on significant sites of the past 50 years, mounted a campaign to highlight the case of the Cyclorama Center. The group contended that the Cyclorama's demolition would establish a dangerous precedent, endorsed by a government agency, for disregarding mid-century modern architecture. Placing the Cyclorama Center on the 2006 Watch has helped bring international attention to the plight of postwar architecture.

UPDATES

    After a complaint by the nominator, the Recent Past Preservation Network, a court decision in March 2009 ruled that Gettysburg National Military Park had not followed the proper procedure specified in the National Environmental Protection Act and in the National Historic Preservation Act in developing plans to demolish the Cyclorama Center. The decision was appealed by the NPS, but it was upheld in March 2010. In April 2010 a federal judge ruled that the NPS must reconsider its decision to raze the building before demolishing the structure. The NPS prepared an environmental impact statement, which involved the evaluation of alternatives to demolition. The alternatives included preservation and re-use of the building or relocation to a new site. Following the completion of the study in August 2012, the NPS determined that none of the other options were suitable. On January 3, 2013, the NPS announced its plan to demolish the structure. It was demolished in March of that year.

Last update: April 2013

http://www.wmf.org/project/cyclorama-center?utm_source=April+2013+E-News&utm_campaign=April+2013+E-News&utm_medium=email


Ost-Nachkriegsmoderne : Stasi-Bezirksverwaltung in Cottbus

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HH: Architektenkammer fordert Erhalt des Peute-Komplexes

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HA 26.10.12

Hamburg-Veddel

Architektenkammer fordert Erhalt des Peute-Komplexes

Trotz vorläufigen Denkmalschutzes lasse die Hamburg Port Authority nicht vom Plan ab, das "einzigartige Ensemble zu zerstören".

Foto: Roland Magunia Toningenieur Felix Siewert vor dem Backsteinkomplex auf der Peute

Hamburg. Die Hamburgische Architektenkammer fordert den vollständigen Erhalt des vom Abriss bedrohten GEG-Komplexes auf der Peute. Obwohl die Industriegebäude aus den 20er-Jahren unter vorläufigem Denkmalschutz stehen und sich die Bezirksversammlung Mitte für einen dauerhaften Schutz einsetzte, lasse der Eigentümer, die Hamburg Port Authority (HPA), nicht vom Plan ab, das "einzigartige Ensemble zu zerstören". Nur zwei Gebäude (Chemische Fabrik und Papierfabrik) sollen erhalten werden.

31. Okt. 2012 : Junkers Ensemble in Dessau zerstört

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Link zu dem Dradio/DLF-Beitrag vom 5.11.2012:

http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/11/05/drk_20121105_2318_b2f12e4d.mp3

 

Kommentar v. 02.Nov.2012:

Für eine Stadt, deren Zentrum im Krieg zu 85% zerstört wurde und die im Zuge des Stadtumbaus weiterhin historische Substanz verliert, stellt der Abriss von eingetragenen Baudenkmalen aus der Vorkriegszeit, wie dem Junkalor-Verwaltungsgebäude eine nicht wieder gutzumachende Kulturschande dar.

Erstens, weil sich die Stadt, indem sie den Namen „Bauhausstadt-Dessau“ annimmt, zum Erhalt der Zeugnisse der klassischen Moderne als einem identitätsstiftenden Gut bekennt.

Zweitens, weil aus dem Zusammenspiel mit der Lamellenhalle, ein städtebaulicher und stadtgeschichtlicher Ankerpunkt verlorengeht, der authentisch an das Wirken von Hugo Junkers und vieler Junkers-Mitarbeiter an diesen Ort erinnert.

Drittens, weil über den Verlust der technikgeschichtlich wichtigen Stahlkonstruktion hinaus zum wiederholten Mal ein architektonisch markantes Gebäude der Moderne „neben dem Bauhaus“ verlorengeht.

Dass die verschiedenen Aufrufe und Projekte zur Rettung, die seit 2003 und 2007 vorgetragen wurden, bei allen objektiven Schwierigkeiten nicht mit der notwendigen Energie aufgegriffen wurden, wird bei nachfolgenden Generationen kein Verständnis finden.

Dr. Andreas Butter

Dessau/Berlin

Fotos vom Abriss vor Ort v. 31. Oktober 2012 : © Rainer Hänsch

 

Sektionsbild s. a.  Beitrag: Zwei Bauten auf dem ehemaligen Gelände des Hugo Junkers Kaloriferwerkes in Dessau

v. Samstag, den 24. Juli 2010

s. a.  Beitrag: Mit dem Bus zu Hugo Junkers in Dessau

v. Montag, den 12. April 2010 Sektionsbild

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s. a.  Beitrag:  Junkers Ensemble in Dessau in ernsthafter Gefahr ! Ihre Mithilfe wird benötigt !

v. Montag, den 06. März 2010

Sektionsbild

s. a.  Beitrag: Junkalor Bauten in Dessau

v. Montag, den 27. Oktober 2008

 

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